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IQ NRW Online-Themenwoche „Von Anwerbung bis Teilhabe. Fachkräfteeinwanderung in der Pflege“

25. Oktober 2021 bis 29. Oktober 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns über Ihr Interesse an der IQ NRW Online-Themenwoche „Von Anwerbung bis Teilhabe. Fachkräfteeinwanderung in der Pflege“. Die Veranstaltungen finden alle über ZOOM statt. Sie erhalten den Einwahllink zur Veranstaltung jeweils zeitnah zugesandt.

Um sich für die Veranstaltungen anzumelden, füllen Sie bitte die folgenden Felder aus. Anschließend wählen Sie, an welchen Veranstaltungen Sie teilnehmen möchten.

  • Pflichtfelder sind mit einem * markiert.

  • Die IQ NRW Online-Themenwoche „Von Anwerbung bis Teilhabe. Fachkräfteeinwanderung in der Pflege“ im Rahmen des IQ NRW Onlineforums setzt sich mit den Herausforderungen auseinander, die vom Anwerbungs- bis zum Integrationsprozess entstehen. Relevante Akteure aus Verwaltung und Berufspraxis geben ihren Input und stehen mit ihrer Expertise zur Verfügung. Mit der Themenwoche möchte das IQ Netzwerk NRW informieren, durch Praxisbeispiele Hilfestellung geben und Kliniken sowie Pflegefachschulen unterstützen. Die Woche schließt am 29.10.2021 mit einer regionalen Fachtagung "Pflege in Ostwestfalen-Lippe". / Weitere Informationen und Anmeldung

    Die Veranstaltungen richten sich an alle Akteure des IQ Netzwerkes, Pflegeschulen, Mitarbeitenden von Verwaltungs- und Integrationseinrichtungen sowie an Arbeitgebende und Interessierte.


    Themenwoche „Pflege weiterdenken – Anwerbung bis Integration ausländischer Pflegefachkräfte“

    Für folgende Online-Termine melde ich mich an (bitte anklicken!):


  • Anwerbung von internationalen Pflegefachkräften

    Ein Ziel der Konzertierten Aktion Pflege ist die Voraussetzungen für die Zuwanderung und Integration internationaler Pflegekräfte zu verbessern. Mit diesem Ziel wurden auch die Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe (DeFa) und das Deutsche Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte aus den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF) gegründet. Im Workshop wird das Angebot der DeFa im Bereich der Einreise und Berufsanerkennung sowie der Qualitätssicherung und Gesamtsteuerung von Anwerbeverfahren dargestellt. Im Kontext der Herausforderungen, die mit der Anerkennung internationaler Pflegekräfte einhergehen, stellen zudem die Forschungs- und Transferstelle für Gesellschaftliche Integration und Migration (GIM) als Entwickler und das DKF in der Rolle der Umsetzungsbegleitung den Anpassungslehrgang INGA Pflege für philippinische Pflegekräfte vor. 

    • Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheit und Pflegeberufe
      Thorsten Kiefer, Geschäftsführer
       
    • INGA Pflege Philippinen – Berufsintegrierte Ausgleichsmaßnahme für philippinische Pflegefachkräfte mit integriertem Sprachtraining
      Rona Bird, Julia Schmidt, Wolfgang Vogt, Kuratorium Deutsche Altershilfe

  • Anwerbung und Fachkräfteeinwanderung – staatliche Agenturen stellen sich vor

    Die ZAV und ZFE stellen Arbeitgebenden ihre Unterstützungsmöglichkeiten vor.

    • Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten durch die ZAV
      Jacqueline Meyer, Teamleiterin des Regionenteams Lateinamerika der zentralen Auslands- und Fachvermittlung
      • Frau Meyer wird zu den Rekrutierungsmöglichkeiten mit der ZAV referieren. Schwerpunkt der Rekrutierungen bilden stets Kooperationen und Vermittlungsabsprachen mit Arbeitsverwaltungen anderer Länder. Die ZAV begleitet Pflegeeinrichtungen in der Bewerberauswahl, im Anerkennungs-und Einreise-Prozess und ist die unterstützende Stelle von der Stellenausschreibung bis zur Einreise.
    • Zentralstelle Fachkräfteeinwanderung
      Nerma Dedic-Ahmetsphaic, Sachbearbeiterin im beschleunigten Fachkräfteverfahren für akademische und nicht akademische Gesundheitsberufe
      • Die ZFE NRW berät die Arbeitgeber über die möglichen Rechtsgrundlagen gemäß dem AufenthG und ermöglicht den Pflegefachkräften, nach erfolgreich beendetem beschleunigten Fachkräfteverfahren, eine zügige Bearbeitung des Visaantrags bei der zuständigen Auslandsvertretung.

     


  • Berufliche Anerkennung in Deutschland

    Die Herausforderungen der beruflichen Anerkennung in Deutschland sind vielfältig. Die Expertinnen berichten aus der Praxis und informieren sowohl Pflegefachschulen als auch Kliniken und weitere Arbeitgebende über den Ablauf und die Hürden der beruflichen Anerkennung in Deutschland.

    • Sachstand und Ausblick der beruflichen Anerkennung
      Dr. Petra Reuter, Referatsleiterin Stabsstelle für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse MAGS
    • Zentrale Anerkennungsstelle für Gesundheitsberufe
      Stephan Völkert, Bezirksregierung Münster
    • Anerkennung in Gesundheitsberufen
      Carola Dörfler, Leiterin der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe
      • Carola Dörfler ist Juristin und leitet die Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe seit dem 01.12.2018. Zuvor war sie für die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin tätig und war auch dort für die Gesundheitsberufe und Fragen der Anerkennung ausländischer Qualifikationen zuständig. In ihrem Vortrag wird sie die Arbeit der Gutachtenstelle vorstellen und insbesondere die Arbeit im Zusammenhang mit der Konzertierten Aktion Pflege eingehen. Schwerpunkte sind hierbei Länderberichte zu Pflegequalifikationen, Mustergutachten zur inhaltlichen Gleichwertigkeit sowie Empfehlungen für Anpassungsmaßnahmen.

    • Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung – Praxiseinblicke
      Birgit van Tessel, Projektleiterin IQ Mobiles Beratungs- und Schulungsteam
      • Birgit van Tessel war von 2011 bis 2019 in der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung tätig. Seit 2020 schult, informiert und berät sie ausschließlich Beratende und Unternehmen zu Anerkennungsfragen und Fragen der Fachkräftesicherung. Im Fokus des Beitrags stehen die praktischen Herausforderungen  für Anerkennungssuchende aus dem In- und Ausland sowie für Unternehmen in der Beurteilung der ausländischen Qualifikationen von Bewerber*innen.

     


  • Berufliche Sprachförderung im Rahmen der Anerkennung ausländischer Pflegekräfte

    „Welche berufsbezogenen Sprachangebote gibt es? Wie finde ich als Unternehmen/Pflegefachschule das richtige Angebot? Was muss ich tun, um selbst berufsbezogene Deutschangebote als Träger anbieten zu können?“ Diese und weitere Fragen beantworten die Referentinnen aus dem Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge und dem IQ Netzwerk.

    • Integriertes Fach- und Sprachlernen im Beruf
      Sabine Stallbaum, Projektleiterin IQ NRW Sprachqualifizierungen im Handlungsschwerpunkt 3; Birthe Scheffler, IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch
    • Berufsbezogene Deutschsprachförderung – Anerkennungskurse für Gesundheitsberufe
      Christiane Geritan, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
      • Frau Geritan ist zuständig für die Berufssprachkurse in NRW und Hessen. In den Berufssprachkursen werden arbeitsuchende oder beschäftigte Migranten und Flüchtlinge mit berufsbezogenen Deutschkenntnissen kontinuierlich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Darüber hinaus werden u.a. sog. Spezialkurse „Gesundheitsfachberufe“  angeboten, die berufssprachliche Deutschkenntnisse anhand berufsfeldspezifischer Themen vermitteln und somit mit einen Grundstein für den Erhalt der Berufserlaubnis zur Pflegefachkraft bilden. Frau Geritan geht auf die Berufssprachkurse im allgemeinen und speziell auf die Anerkennungskurse Gesundheitsfachberufe ein.
    • Berufsbezogene Deutschangebote in der Pflege – Fachsprachenprüfung in Norddeutschland
      Iris Beckmann-Schulz, Fachstellenleiterin IQ Berufsbezogenes Deutsch

  • Anpassungsqualifizierung und Vorbereitungskurse auf die Kenntnisprüfung

    Bei der Entwicklung und Umsetzung von Anpassungslehrgängen und Vorbereitungskursen befürchten Pflegefachschulen einen hohen administrativen Aufwand und hohe finanzielle Kosten. Unter dem Motto „How to…“ zeigen Judith Carle, Leane Gabriel und Jürgen Grosser, wie Pflegefachschulen Anpassungslehrgänge und Vorbereitungskurse auf die Kenntnisprüfungen entwickeln und umsetzen können.

    • How to Anpassungslehrgänge?
      Judith Carle, Leane Gabriel,  Louise von Marillac Schule
    • How to Vorbereitungskurse auf die Kenntnisprüfung?
      Jürgen Grosser, Geschäftsführer Bildungscampus St. Johannisstift
    • Rahmenbedingungen zur Finanzierung von Anpassungslehrgängen und Vorbereitungskurse auf die Kenntnisprüfung
      N.N.

     


  • Anwerbung, berufliche Anerkennung und Integration ausländischer Pflegekräfte in der Praxis

    Kliniken stellen ihre unterschiedlichen Konzepte zur Gewinnung von Pflegefachkräften vor. Dabei zeigen sie die verschiedenen Stationen von der Anwerbung bis zur Integration. Die Veranstaltung zeigt Arbeitgebern und Pflegefachschulen, wie erfolgreich unterschiedliche Konzepte sein können.

    • Sankt Franziskus Hospital Münster stellt sich vor – Ein Bericht aus IQ und Erfahrungswerte
      Dr. Gertrud Bureick, Projektleiterin IQ NRW Du + Wir: Pflege mit Perspektive – Qualifizierungsmaßnahme für zugewanderte Pflegepersonen
      • Dr. Gertrud Bureick ist Projektleiterin des IQ NRW Projekts „IQ NRW Du + Wir: Pflege mit Perspektive – Qualifizierungsmaßnahme für zugewanderte Pflegepersonen" bei der St. Franziskus-Stiftung in Münster.
        Die Arbeit mit Pflegenden aus der ganzen Welt hat in der Franziskus Stiftung eine lange Tradition durch die Mauritzer Franziskanerinnen. Frau Dr. Bureick wird Einblicke in verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen mit ausländischen Pflegenden geben.
    • Rheinisches Kompetenzzentrum für die Integration internationaler Pflegekräfte
      Klaus Wittek, Institutsleiter der Kliniken der Stadt Köln gGmbH; Suzanne Matthiä, Pflegedienstleiterin der Kliniken der Stadt Köln gGmbH
      • Herr Wittek, Insitutsleiter für Aus-, Fort- und Weiterbildung, stellt gemeinsam mit Suzanne Matthiä das Integrationskonzept der Kliniken der Stadt Köln gGmbH vor. Dabei gehen sie auf die unterschiedlichen Bausteine, ihr Personalsetting und die Kooperationspartner ein. Diese sind die Grundlage für die Vision eines Kompetenzzentrums. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Prozessentwicklung, die sowohl Höhen als auch Tiefen mit sich bringt.
    • Konzepte aus der Praxis
      Sarah Schönrock & Silke Langer, Uniklinik Essen
       

     


  • Integration von ausländischen Pflegekräften in Unternehmen

    Willkommenskultur im Unternehmen etablieren und ausländische Pflegefachkräfte integrieren

    • Willkommenskultur im Unternehmen fördern
      Judith Zimmermann, Regionale Fachkräftenetzwerke – Einwanderung Thüringen, Teilprojekt „Beratung und Schulung für Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“
      • Frau Zimmermann berät, informiert und schult Akteur*innen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft zu den Themen Fachkräftebindung, Integrationsmanagement und Interkulturelle Öffnung. In dem Beitrag widmet sie sich dem Thema des Integrationsmanagements: Was sollten Einrichtungen beachten? Welche Herausforderungen können auftreten und wie kann man diese positiv lösen? Wie kann die Belegschaft mit einbezogen werden? Anhand von konkreten Maßnahmen zeigt sie auf, wie Pflegeeinrichtungen die Integration und Bindung fördern und dadurch eine nachhaltige Anwerbung bewirken können.
    • Interkulturelle Kompetenzentwicklung für Pflegeteams in Krankenhäusern
      Hyra Sutaj, IQ NRW - Interkulturelle Kompetetenzentwicklung und interkulturelle Öffnung in Jobcentern und Bereichen der Arbeitsverwaltung in NRW; Gülsah Tunali, Migration und Arbeitswelt e.V.

     


  • Blitzlicht – neue (wissenschaftliche) Erkenntnisse in der Pflege

    Die Woche schließt mit einem Blitzlicht über neue (wissenschaftliche) Erkenntnisse in der Pflege. Wissenschaftler*innen berichten in kurzen Vorträgen, zu den Entwicklungen des Berufsbilds „Pflegefachkraft“. Darüber hinaus wird hier auch der Blick auf die ambulante und quartiersorientierte Versorgung gerichtet. Zum Schluss erfahren die Teilnehmenden, welche Verbesserungspotenziale aus dem Ausland übernommen werden könnten.

    • Wissenschaftliche Entwicklung des Berufsbilds „Pflegefachkraft“
      Dr. Miriam Peters, Bundesinstitut für Berufsbildung
    • Ambulante und quartiersorientierte Versorgung – Perspektiven aus dem Ausland
      Prof. Dr. Kerstin Hämel, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld
      • Prof. Dr. Kerstin Hämel ist Professorin für Gesundheitswissenschaften mit Schwerpunkt Pflegerische Versorgungsforschung an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Sie hat in verschiedenen Ländern (u.a. Brasilien, Spanien, Slowenien, Finnland) quartiers- und gemeindeorientierte Konzepte der Primär- und Langzeitversorgung untersucht. In Ihrem Beitrag wird sie innovative Ansätze vorstellen und aufzeigen, welche Rollen und Aufgaben Pflegefachkräfte dort wahrnehmen. Was können wir in Deutschland davon lernen? Bietet die Integration von Pflegefachpersonen aus dem Ausland möglicherweise auch Impulse und Perspektiven für die Weiterentwicklung der ambulanten, quartiersorientierten Pflege in Deutschland? Der Vortrag lädt dazu ein, diese und andere Fragen zu diskutieren.


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Bitte beachten Sie, dass es kurzfristig zu zeitlichen und thematischen Änderungen im Programm kommen kann.