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Über das Teilprojekt

DAS BIETEN WIR

Unser Teilprojekt ist darauf ausgerichtet, ab 2021 in NRW – auf der Basis vorhandener Angebote und Konzepte – Strukturen zu etablieren, um die Lücken der Fachkräftesicherung durch Zuwanderung zu schließen. Ziel ist es, Hürden abzubauen, Akteure zusammenzubringen, Vereinbarungen vorzubereiten und den Prozess für zuwandernde Fachkräfte in NRW in den jeweiligen Phasen zu begleiten. Dabei soll vor allem an die vorhandenen strukturellen Potentiale der Zuwanderung von Fachkräften angeknüpft werden, damit diese erfolgreich das Ziel Arbeitsmarktintegration erreichen.

 

HANDLUNGSFELDER

  • Teilanerkennung und Integrationsmanagement in KMU: Insbesondere durch eine Verweisberatung an IQ Teilprojekte sowie an strategische Partner*innen, zuständige Stellen und Verwaltungen, um Antragstellenden aus dem Ausland frühzeitig eine Perspektive zu bieten. Mit Hilfe der Qualifizierungsbegleitung können über eine Qualifizierung bzw. festgestellte wesentlichen Unterschiede ausgeglichen werden
  • Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Eine systematische Bündelung von Einzelanfragen in den jeweiligen Berufszweigen soll organisiert werden, um diese dann über die Integration Points der Arbeitsverwaltung weiterzuleiten oder zu bearbeiten. Im Mittelpunkt des Projekts steht eine Unterstützungsstruktur für die Zentrale Ausländerbehörde, die Zentrale Stelle Berufliche Einwanderung (ZSBA) und insbesondere den Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit.
  • Die Regionale Koordinierungsstelle soll als zentrale Plattform im Thema Fachkräfteeinwanderungsgesetz etabliert werden und den Arbeitgeberservice (AG-S) der BA sowie KMU in Fragen zum FEG überall dort unterstützen, wo Lücken bestehen bzw. per Verweisberatung auf die jeweiligen Angebote und Services hinweisen.

 

ZIELGRUPPE

  • Kleine und mittlere Unternehmen mit Interesse bzw. Bedarf an ausländischen Fachkräften
  • Ausländische Fachkräfte mit Interesse an einer Arbeitsaufnahme in Deutschland bzw. NRW
  • Kammern und Verbände sowie deren Betriebsberatung als Multiplikatoren

 

KOOPERATIONSPARTNER

  • Agentur für Arbeit und hier insbesondere: Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (RD); Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA), Arbeitgeberservice (AG-S). Zentrale Fachstelle Einwanderung (ZFE)
  • IQ Netzwerk NRW, IQ Bund
  • KMU Organisationen und Selbstverwaltungsorganisationen

 

ÜBER UNS

Die LGH ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Handwerkskammern und Fachverbände in Nordrhein-Westfalen. Ihre Aufgabe ist es, die handwerklichen Organisationen bei der Planung und Durchführung von Gewerbeförderungsmaßnahmen zu unterstützen, die Aktivitäten in diesem Bereich auf Landesebene zu koordinieren und Serviceleistungen für die und im Auftrag der Mitglieder zu erbringen. Die LGH übernimmt die Abwicklung von Förderprogrammen und die Leitung von Sonderprojekten. Die LGH koordiniert die landesweite Betriebsberatung des Handwerks bei Kammern und Verbänden (oberste Arbeitgeberorganisationen). Sie hat somit direkten Kontakt zu den wichtigsten Multiplikatoren in Hinblick auf die Sensibilisierung, Informierung und Beratung der über 100.000 Handwerksbetriebe in NRW. Darüber hinaus zeichnet sich die LGH auch in der Entwicklung und Umsetzung (interkultureller) fachlich/konzeptioneller Modellprojekte aus.