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Online-Lernen für Fachkräfte mit Migrationshintergrund

Vor einem Jahr war es unvorstellbar, dass in diesem Jahr ein Großteil der Qualifizierungen ins Internet verlegt werden würden. Auch wenn E-Learning nicht neu ist, so war es für viele doch noch ungewohnt, ein virtuelles Klassenzimmer zu besuchen. Aufgrund der Coronakrise wuchs die Nachfrage nach Onlineangeboten so stark, dass virtueller Unterricht unverzichtbar wurde. Auch in der Qualifizierungsmaßnahme „High Potentials“ fand dieser Wechsel statt: Statt Gruppentreffen vor Ort, Betriebsexkursionen in der Region oder Besuche von Personalbörsen fanden in diesem Jahr vorwiegend Online-Vorträge, Online-Seminare und Online-Workshops statt.

Vor einem Jahr war es unvorstellbar, dass in diesem Jahr ein Großteil der Qualifizierungen ins Internet verlegt werden würden. Auch wenn E-Learning nicht neu ist, so war es für viele doch noch ungewohnt, ein virtuelles Klassenzimmer zu besuchen. Aufgrund der Coronakrise wuchs die Nachfrage nach Onlineangeboten so stark, dass virtueller Unterricht unverzichtbar wurde. Auch in der Qualifizierungsmaßnahme „High Potentials“ fand dieser Wechsel statt: Statt Gruppentreffen vor Ort, Betriebsexkursionen in der Region oder Besuche von Personalbörsen fanden in diesem Jahr vorwiegend Online-Vorträge, Online-Seminare und Online-Workshops statt.
Die Zielgruppe der Migrantinnen und Migranten mit akademischem Abschluss im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik) stellte sich schnell darauf ein. Nach ersten Erfahrungen mit Online-Tools verliefen die Schulungstermine immer reibungsloser. So wurde neben der Verleihung von Notebooks auch die Teilnahme per Smartphone ermöglicht.
Während der Sommermonate stellte das dreiköpfige Projektteam bei der Netzwerk Lippe gGmbH eine Summer School auf die Beine, welche virtuelle Seminare und Präsenzveranstaltungen am Standort in Detmold beinhaltete. Das Angebot wurde sehr gut von den „High Potentials“ angenommen. Nach anfänglicher Scheu im Zusammenhang mit Videokonferenzsystemen entwickelten sich lebhafte Diskussionen, Fragerunden und Rollenspiele im virtuellen Raum.
Im Herbst wurden die besten Seminarmodule noch einmal wiederholt. In der Zwischenzeit konnten auch Teilnehmende außerhalb von Ostwestfalen-Lippe gewonnen werden, da virtuelles Lernen ortsunabhängig stattfinden kann. Im Rahmen der „Special Week 2020“ beschäftigten sich um die 20 Teilnehmenden in acht Online-Seminaren eine Woche lang mit Themen wie soziale Kompetenzen im Berufsleben, Telefongespräche führen, Konfliktmanagement, Motivation und Erfolgsstrategien sowie Marketing in eigener Sache.
Die Qualifizierungsmaßnahme „High Potentials“ ist Teil des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Interessierte Personen können sich gerne bei dem Projektteam melden: Boris Voß (Tel. 05231/6403-94), Tobias Isaak (Tel. 05231/6403-78) oder Khalil Naffissa (Tel. 05231/6403-665) stehen für ein Erstgespräch zur Aufnahme in das Programm zur Verfügung. Im neuen Jahr 2021 wartet eine Qualifizierungsreihe zum Projektmanagement auf die Teilnehmenden. Weitere Informationen finden sich auf der Projektwebsite www.iq-netzwerk-nrw.de/high-potentials.
IQ zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit.