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DAS BIETEN WIR

Das Teilprojekt verfügt über ein Qualifizierungsbudget, mit dem geeignete individuelle oder kursförmige Qualifizierungsmaßnahmen realisiert und die passenden Qualifizierungsbausteine für den Ausgleich der festgestellten wesentlichen Unterschiede zusammengestellt werden können. Bei Bedarf setzt das Teilprojekt zudem weiterbildungsbegleitende Hilfen (insbes. Lernbegleitung und Prüfungsvorbereitung) ein.

Das Teilprojekt gewährleistet begleitende Beratung, ggfs. Verweisberatung, Coaching und Mentoring der Teilnehmenden in NRW bei individuellen oder kursförmigen Maßnahmen, betrieblichen Praktikums- bzw. praktischen Lernphasen, bei Maßnahmen, die aus dem Regelsystem finanziert werden sowie bei eigenfinanzierten Maßnahmen.

Das Qualifizierungsbudget wird in den Fällen eingesetzt, wenn eine negative Prognose der zuständigen Stelle vorliegt (d.h. eine (teilweise) Gleichwertigkeit kann voraussichtlich nicht festgestellt werden), wenn Online-Maßnahmen in anderen Bundesländern nicht zur Verfügung stehen oder nicht in Frage kommen oder wenn keine IQ Qualifizierungsmaßnahmen existieren oder diese für Teilnehmende nicht erreichbar sind.

Die Verwaltung des Sonderfonds „Individualförderung“, der von IQ Qualifizierungsteilnehmenden aller IQ Teilprojekte innerhalb von Nordrhein-Westfalen in besonderen Härtefällen beantragt werden kann, um deren Teilnahme an beruflicher Qualifizierung im Kontext des Anerkennungsgesetzes zu ermöglichen, wird ebenfalls durch das Teilprojekt verwaltet. Dabei gewährleistet das Teilprojekt die Antragsberatung, Antragsannahme, Verarbeitung und Prüfung der Belege, Vorbereitung der Auszahlung und Dokumentation dieser Antragsverfahren.

 

ZIELGRUPPE

Zugewanderte, die über Sprachniveau B1 oder höher verfügen und die einen Berufsabschluss aus dem Ausland mitbringen oder die Berufserfahrung vorweisen. Der besondere Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf arbeitslosen Zugewanderten in akademischen und nicht-akademischen Gesundheitsberufen, für die eine Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung oder ein Anpassungslehrgang zum Ausgleich der festgestellten wesentlichen Unterschiede in Frage kommt, sowie die über den Weg der Anpassungs- oder Nachqualifizierung eine volle Gleichwertigkeit in einem Referenzberuf des dualen Systems erwerben können.

 

KOOPERATIONSPARTNER

Regelmäßige Kooperationspartner sind Agenturen für Arbeit, Jobcenter, zuständige Stellen der Handwerkskammern und IHK FOSA, Bezirksregierungen, Anerkennungsberatende sowie weitere Akteure des Arbeitsmarktes.

 

ÜBER UNS

Der Westdeutsche Handwerkskammertag versteht sich als Interessenvertreter der sieben nordrhein-westfälischen Handwerkskammern zum Wohl des Handwerks. Zu den vom WHKT vorrangig behandelten Sachthemen gehören das Handwerks- und Gewerberecht, das Organisationswesen, die Berufsbildung und Schulpolitik, die Nachwuchssicherung sowie Migration und Integration. Zudem befasst sich der WHKT mit der wirtschaftspolitischen Statistik, dem Sachverständigenwesen, Planungs- und Umweltschutzfragen, Europapolitik, Design im Handwerk, Qualitätssicherung im Prüfungswesen, Digitalisierung, E-Government sowie der Öffentlichkeitsarbeit für das Gesamthandwerk.


Das Teilprojekt wird im Rahmen des Förderprogramms IQ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds gefördert